E-Mail-Zustellbarkeit optimieren: So landen Ihre Newsletter im Posteingang und nicht im Spam
Warum werden manche Newsletter nicht zugestellt oder landen im Spam? Wir erklären, wie Sie mit CleverReach Ihre E‑Mail-Zustellbarkeit optimieren und Spam vermeiden können.
Im E‑Mail-Marketing ist nichts störender, als eine unzureichende Zustellbarkeit, also mit der eigenen Botschaft im Spam-Ordner zu landen oder gar nicht erst zugestellt zu werden. Die gute Nachricht: Mit einigen grundlegenden Maßnahmen können Sie Ihre E‑Mail-Zustellbarkeit entscheidend verbessern.
Checkliste: E-Mail-Zustellbarkeit optimieren
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet E-Mail-Zustellbarkeit?
- Warum ist das Thema Zustellbarkeit so wichtig im E‑Mail-Marketing?
- Warum landen E-Mails im Spam?
- Der Zustellbarkeits-Score als Indikator für erfolgreichen Versand
- KPIs zur Zustellbarkeit verstehen und einordnen
- Mit 5 Maßnahmen die E-Mail-Zustellbarkeit optimieren
- Hohe E-Mail-Zustellbarkeit mit CleverReach
Was bedeutet E-Mail-Zustellbarkeit eigentlich?
Die E‑Mail-Zustellbarkeit (engl. Deliverability) bezeichnet den erfolgreichen Versand einer E‑Mail bzw. eines Newsletters ins Postfach des Empfängers, ohne dabei von Postfachanbietern abgewiesen zu werden oder im Spam zu landen. Verschiedene Kriterien beeinflussen diesen Prozess maßgeblich. Sie können diese Faktoren gezielt steuern, um Ihre E-Mail-Zustellbarkeit zu optimieren und damit den Erfolg Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen zu steigern.
Warum ist das Thema Zustellbarkeit so wichtig im E‑Mail-Marketing?
Mit einer hohen Zustellbarkeit gelangt Ihre Mail genau dorthin, wo Sie sie haben möchten und wo sie natürlich auch Ihre Zielgruppe sieht: ins Postfach. Landen Ihre E‑Mails durch eine schlechte Zustellbarkeit im Spam oder werden gar abgewiesen, so bringt auch die beste E‑Mail-Marketing-Kampagne nichts. Zudem schwächt es natürlich auch das Vertrauen der Empfänger in Ihre Marke, wenn Ihre E‑Mails ständig im Spam-Ordner landen und nicht zuverlässig zugestellt werden.
Warum landen E-Mails im Spam?
Die Zustellung Ihres Newsletters wird in erster Linie vom Empfangsserver des Empfängers bestimmt. Mit dem sogenannten Spam-Scoring wird Ihr E‑Mail-Newsletter anhand verschiedener Kriterien bewertet und es wird entschieden, ob Ihr Newsletter im Posteingang zugestellt werden soll oder nicht. Postfachanbieter setzen Spam-Filter und Authentifizierungsverfahren ein, um Empfänger vor unerlaubten Massenmails und schädlichen Phishing-Nachrichten zu schützen. Solche E-Mails werden als Spam erkannt oder direkt abgewiesen.
Manchmal gelangen auch seriöse E-Mails in den Spam-Ordner. Das liegt meistens an einer Kombination aus fehlender Authentifizierung, dem Inhalt und dem Verhalten Ihrer Empfänger.
Wie kann ich meine E-Mail-Zustellbarkeit messen?

Für Newsletter-Versender ist es oft gar nicht so einfach, die eigene Versandreputation im Blick zu behalten. Mit dem Zustellbarkeits-Dashbaord ermöglicht CleverReach ein übersichtliches und regelmäßiges Monitoring der E-Mail-Zustellbarkeit.
- Zustellbarkeits-Score: Sehen Sie sofort, ob Ihre Versandqualität im grünen Bereich liegt oder Sie handeln müssen.
- KPI-Überblick: Verfolgen Sie relevante Kennzahlen wie Zustell-, Bounce- und Spamraten.
- Tipps zur Optimierung: Erhalten Sie konkrete Maßnahmen für die Optimierung Ihrer E-Mail-Zustellbarkeit.
Das Zustellbarkeits-Dashboard zeigt Ihnen präzise auf, wo Sie noch Optimierungspotenzial haben. So sichern Sie sich langfristig ein hohes Vertrauen bei den Postfachanbietern und sorgen dafür, dass Ihre Inhalte zielgerichtet bei Ihren Empfängern ankommen.

Jan-Philipp, Deliverability-Experte bei CleverReach
KPIs zur Zustellbarkeit verstehen und einordnen
Welche Kennzahlen sind eigentlich relevant für die Zustellbarkeit im E-Mail-Marketing und welche Erkenntnisse lassen sich von ihnen ableiten?

- Zustellrate: Sie gibt den Anteil der technisch erfolgreich zugestellten E-Mails an und ist das Gegenstück zur Bouncerate. Sie sagt nicht aus, ob die E-Mail im Posteingang oder im Spam-Ordner gelandet ist. Eine gute Zustellrate liegt bei 98 bis 100 %.
- Bouncerate: Sie misst den Prozentsatz der E-Mails, die aufgrund von Soft Bounces oder Hard Bounces nicht zugestellt werden konnten. Gründe dafür sind oft ungültige oder nicht erreichbare E-Mail-Adressen. Eine geringe Bouncerate ist ein Indikator für eine gepflegte Empfängerliste. Die Bouncerate sollte unter 2 %, besser noch unter 1 %, liegen.
- Spambeschwerderate (Spam-Markierungen): Sie zeigt an, wie viele Personen Ihre E-Mails aktiv als Spam markieren. Häufige Meldungen verschlechtern Ihre Versandreputation bei den Postfachanbietern. Deshalb sollte die Spamrate immer unter 0,1 % liegen.
Mit 5 Maßnahmen die E-Mail-Zustellbarkeit optimieren
CleverReach bietet Ihnen alle Funktionen für eine erstklassige Zustellbarkeit. Mit diesen fünf Maßnahmen erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Newsletter zuverlässig im Posteingang ankommen:
1. Technische Zustellbarkeit mit SPF, DKIM und DMARC

Die E-Mail-Authentifizierung verifiziert Sie als sicherer Absender bei den Postfachanbietern. Die gängigsten Verfahren sind SPF, DKIM und DMARC.
Setzen Sie nur eine der drei Verfahren ein, können Sie sich nicht zuverlässig gegen Spam, Phishing und Spoofing schützen. Erst das Zusammenspiel aller drei Authentifizierungsmechanismen sorgt für einen erfolgreichen Schutz vor Missbrauch und kann Ihre E‑Mail Zustellbarkeit entscheidend verbessern.
Die Authentifizierungen werden einmalig eingerichtet. Danach reicht es aus, wenn Sie regelmäßig überprüfen, ob die Zertifikate noch gültig sind.
Was sind SPF, DKIM und DMARC?
- SPF überprüft, ob ein E‑Mail-Absender mit einer bestimmten IP-Adresse den Newsletter versenden darf. Sollte die IP-Adresse nicht übereinstimmen, kann der Empfangsserver die E‑Mail als Spam kennzeichnen oder ablehnen.
- DKIM bestätigt die Echtheit einer E-Mail und verhindert Änderungen auf dem Transportweg vom Absender zum Empfänger. Damit stellt das Verfahren sicher, dass die eingehende E‑Mail auch wirklich von der absendenden Marke stammt.
- DMARC verhindert, dass Ihre Marke missbräuchlich für Spam-Mailings verwendet wird. Es setzt SPF oder DKIM voraus und gibt eine Anweisung, wie mit E‑Mails bei einem Fehlschlag der Überprüfung verfahren werden soll: löschen, zurückweisen oder in den Spam-Ordner verschieben.
In unserem Live-Seminar erklären wir Ihnen ausführlich, wie Sie mit SPF, DKIM und DMARC Ihre Zustellbarkeit optimieren:
2. Sorgfältige Listenhygiene für eine hohe Zustellbarkeit

Eine gepflegte Empfängerliste signalisiert den Postfachanbietern Seriosität und stärkt das Empfänger-Engagement. CleverReach unterstützt Sie automatisch dabei:
- Beim Empfänger-Import werden ungültige (z. B. unvollständige) E-Mail-Adressen gelöscht und doppelte herausgefiltert.
- Das Bouncemanagement schließt ungültige Adressen (Soft und Hard Bounces) automatisch vom Versand aus.
- Abgemeldete Empfänger werden automatisch auf „inaktiv“ gesetzt und werden nicht angeschrieben.
Aber auch Sie können Ihre Empfängerliste aktiv pflegen und bereinigen:
Nur Empfänger mit DOI anschreiben
Nicht nur für DSGVO-konformes E-Mail-Marketing ist das Double-Opt-in-Verfahren wichtig. Sie stellen damit auch sicher, dass die Empfängerinnen und Empfänger Ihre E-Mails wirklich erhalten möchten und sie Ihre E-Mails entsprechend nicht als Spam markieren. Versenden Sie niemals an gekaufte E-Mail-Adressen – diese sind rechtswidrig und schaden Ihrer Zustellbarkeit.
Hard Bounces löschen
Bounces werden von CleverReach automatisch vom Versand ausgeschlossen. Für eine saubere Liste können Sie regelmäßig die Hard Bounces von Ihrer Empfängerliste entfernen.
Versand an aktive Empfänger
Über die Segmentierung können Sie gezielt diejenigen Empfänger anschreiben, die aktiv mit Ihrem Newsletter interagieren. Ein hohes Engagement sendet positive Signale für die Qualität und Relevanz des Newsletters an Postfachanbieter (mehr dazu unten).
Inaktive Empfänger reaktivieren
Andersherum können Sie ein Segment für Empfänger erstellen, die schon länger Ihren Newsletter nicht mehr geklickt oder geöffnet haben. Bereiten Sie eine Reaktivierungskampagne vor, um diese Empfänger als aktive Kunden oder Interessenten zurückzugewinnen. Wer gar nicht mehr interagiert, sollte langfristig vom regelmäßigen Versand ausgeschlossen werden.
3. Eigene Subdomain mit SSL-Verschlüsselung
Die Verwendung einer eigenen Subdomain für den E‑Mail-Versand ist eine einfache Möglichkeit, Ihre Newsletter-Zustellbarkeit zu verbessern. Wir empfehlen pro Newsletter- oder Transaktionsmail-Art eine eigene Subdomain und niemals Ihre Hauptdomain zu verwenden. Das hat folgenden Grund: Jede Subdomain durchläuft einen eigenen Spamfilter-Prozess und hat ihre eigene Reputation. Nutzen Sie Ihre Hauptdomain für den werblichen Newsletterversand, kann sich ein möglicher Reputationsverlust negativ auf Ihren gesamten geschäftlichen E‑Mail-Verkehr auswirken.
Besser ist es also, wenn Sie eine Subdomain für wichtige Transaktionsmails und mindestens eine für werbliche Newsletter anlegen. Wichtig ist außerdem, dass die Hauptdomain der Absenderadressen und die der Subdomains übereinstimmen und die Domain SSL-verschlüsselt ist.
4. Engagement Ihrer Empfänger fördern
Relevante Inhalte sorgen dafür, dass E-Mails geöffnet und geklickt werden. Und eine hohe Öffnungs- und Klickrate signalisiert Postfachanbietern, dass Empfänger Ihre versendeten Inhalte mögen und es sich nicht um Spam handelt.
Wie kann ich die Öffnungsrate verbessern?
Die Öffnungsrate hängt stark mit der Qualität Ihrer Betreffzeile zusammen. Überzeugt der Betreff, wird die E-Mail geöffnet. Nutzen Sie für die Optimierung Ihrer Betreffzeilen das A/B-Testing und finden Sie heraus, was Ihre Empfänger besonders anspricht.
Best Practices für erfolgreiche Betreffzeilen:
- kurz und knapp mit 20 bis 40 Zeichen
- personalisierte Ansprache mit Namen
- das Wichtigste an den Anfang stellen
- Spam-Trigger wie “gratis” oder “Achtung” vermeiden
Wie kann ich die Klickrate verbessern?
Eine hohe Klickrate ist ein Indiz für relevante Inhalte. Wenn Sie ihren Empfängerinnen und Empfängern genau die Inhalte zusenden, die Sie erwarten und mögen, werden sie mit Ihrem Newsletter interagieren und auf Ihre Links klicken.
Best Practices für relevante Inhalte und hohe Klickraten:
- Lassen Sie Ihre Empfänger mit der Profilverwaltung selbst wählen, welche Inhalte sie erhalten möchten.
- Segmentieren Sie Ihre Empfängerliste und stimmen Sie die Inhalte darauf ab.
- Platzieren Sie Ihren wichtigsten Call-to-Action (CTA) im oberen, sichtbaren Bereich des Newsletters.
Regelmäßig versenden
Lassen Sie regelmäßig von sich hören – aber in Maßen! Bei zu seltenen Mails geraten Sie eventuell in Vergessenheit, sodass der Newsletter im Postfach beim Empfänger zur Verwunderung führt. Zu viele Mails hingegen können Ihre Abonnenten wiederum als lästig empfinden. In beiden Fällen gilt es zu vermeiden, dass Ihre E-Mails ungelesen gelöscht oder gar als Spam gemeldet werden.
5. Spam-Signale vermeiden
Es gibt bestimmte Signale, auf die Postfachanbieter negativ reagieren und die typisch für Spam-E-Mails sind.
- Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis von mindestens 60:40.
- Vermeiden Sie Spam-Schlüsselbegriffe (insbesondere im Betreff), Großbuchstaben und viele Sonderzeichen.
- Verwenden Sie sprechende Linktexte anstelle von ausgeschriebenen Links im Fließtext.
- Hinterlegen Sie bei jedem Bild einen aussagekräftigen Alternativ-Text, der das Bild beschreibt. Das unterstützt auch die Barrierefreiheit Ihrer E-Mails.
Spam-Test für Ihre Newsletter

Sie möchten vor dem Versand sichergehen, dass Ihre Botschaft die Spam-Filter der verschiedenen E-Mail-Clients passiert? Dann nutzen Sie den Design- und Spam-Test im Editor von CleverReach.
Einerseits können Sie damit prüfen, ob Ihr Newsletterdesign von unterschiedlichen Postfachanbietern und Geräten einwandfrei angezeigt wird. Sie können mit dem Test aber auch überprüfen, ob Ihr Newsletter den Spam-Check übersteht.
Hohe E-Mail-Zustellbarkeit mit CleverReach
CleverReach gehört zu den Newsletter Tools mit der besten Zustellbarkeit am Markt: Im unabhängigen Zustellbarkeitstest des EmailToolTesters schneidet CleverReach regelmäßig sehr gut ab. In den letzten fünf Tests wurden durchschnittlich 90 % der verschickten Newsletter korrekt im E‑Mail-Postfach zugestellt.
Wir arbeiten fortlaufend an der Optimierung der positiven Reputation unseres Newsletter-Tools. CleverReach ist CSA-zertifiziert und erfüllt strenge Qualitätskriterien für einen sicheren Versand. Damit ist ein globales Allowlisting sichergestellt, sodass Ihre Newsletter von den wichtigsten E-Mail-Clients akzeptiert werden und sicher Ihre Empfänger erreichen.
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