Black-Friday-Marketing: Warum Ihre E-Mail-Kampagne nicht fehlen darf
Wir zeigen Ihnen, welche Zahlen rund um den Black Friday Sie kennen sollten – und wie Sie daraus sofort umsetzbare Ideen für erfolgreiche Newsletter-Kampagnen ableiten.
Der Black Friday hat sich in Deutschland längst zum festen Bestandteil des Einkaufsjahres für Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt. Für E-Mail-Marketer bietet dieser Tag eine einmalige Gelegenheit, um Aufmerksamkeit, Conversion-Raten und Umsatz zu steigern. Eine Vielzahl aktueller Umfragen und Statistiken zeigt deutlich: Der Black Friday ist kein Trend; er ist ein etabliertes Shoppingevent, das viel Potenzial für Onlineshops und Marketingteams bereithält.
Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für Ihr Black-Friday-Marketing aufbereitet – inklusive konkreter Tipps, wie Sie Ihre Kampagne noch erfolgreicher gestalten.
1. Black Friday ist die Nr. 1 unter den Deal-Events
Mit 94 % Bekanntheit und knapp 50 % Kaufabsicht ist der Black Friday in Deutschland absolut etabliert¹. 72 % der Deutschen haben bereits in der Vergangenheit daran teilgenommen. Das ist weit mehr als beim Prime Day (52 %), Cyber Monday (33 %) oder Singles’ Day (11 %)².

Nutzen Sie das hohe Kaufinteresse und starten Sie Ihre Kampagne nicht nur am Freitag, sondern bereits einige Tage oder Wochen vorher, etwa mit einer exklusiven E-Mail-Strecke zur „Black Week“.
Die hohe Relevanz von Black Friday zeigt sich auch in den Newsletter-Versandzahlen. In den Wochen rund um den BFCM werden besonders viele Newsletter versendet. Spitzenreiter ist der November mitsamt Black Friday. Aber bereits im Oktober steigt das Versandvolumen spürbar und dehnt sich bis in den Dezember aus.

Das bedeutet einerseits, dass die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit Ihrer Empfängerinnen und Empfänger zu dieser Zeit besonders hoch ist. Gleichzeitig ist es aber auch ein klares Indiz, dass sich gut geplante Marketing-Kampagnen rund um den Black Friday und Cyber Monday lohnen und den den Startschuss für das Weihnachtsgeschäft geben. Wer mit einem aufmerksamkeitsstarken Newsletter-Design, zielgerichteter Kommunikation und einem überzeugenden Angebot aufwartet, wird am Black Friday mit einer hohen Conversionrate belohnt.
2. Wer kauft am Black Friday ein – und wann?

Black-Friday-Angebote sind besonders bei jungen Zielgruppen zwischen 16 und 34 Jahren beliebt. Aber auch ältere Zielgruppen zeigen steigendes Interesse³.

Zwei Drittel kaufen direkt am Black Friday ein, 40 % bereits in den Tagen zuvor. Ein nicht zu unterschätzender Teil (27 %) kauft noch am Wochenende nach dem Black Friday ein⁴.
Tipp fürs Black-Friday-Marketing:
Planen Sie eine mehrteilige Kampagnenstrecke mit:
- einem Pre-Sale-Teaser (z. B. „Nur für Abonnenten – jetzt schon sparen“),
- einem Black-Friday-Hauptangebot,
- sowie einer Last-Minute-E-Mail „Verlängert bis Sonntag“.
Segmentieren Sie Ihre Empfängerliste, um Inhalte an unterschiedliche Altersgruppen und Kaufverhalten anzupassen.
3. Kundenverhalten: Schnäppchen oder Strategie?
Wenn es ums Online-Shopping geht, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen: Während die einen sehr gezielt Black-Friday-Angebote nutzen (55 %), kaufen die anderen eher spontan (39 %). 16 % heben sich Käufe ganz bewusst für den Black Friday auf⁵.

Tipp fürs Black-Friday-Marketing:
Gestalten Sie Ihre Mailings sowohl informativ als auch emotional:
- Für Planer: Frühzeitige Rabattankündigungen, Produktübersichten und Wunschzettel-Funktionen.
- Für Spontankäufer: Countdown-Timer, künstliche Verknappung („Nur noch 12 Stunden“) und dynamische Produktempfehlungen auf Basis der Kaufhistorie.
4. Geplante Ausgaben: Mehr als nur kleine Deals
Am Black Friday werden besonders häufig Markenprodukte gekauft². 27 % der Käuferinnen und Käufer planen, 101-250 € auszugeben, weitere 22 % sogar bis zu 500 €. Nur 8 % bleiben unter 50 €⁶.

Insgesamt ist die Kaufbereitschaft hoch, was sich auch in den steigenden Umsätzen widerspiegelt: 2023 wurden allein in Deutschland am Black Friday und Cyber Monday rund 5,9 Milliarden Euro umgesetzt – mehr als das Dreifache im Vergleich zu 2016 (1,7 Mrd.)¹.
Heben Sie im Newsletter nicht nur günstige Produkte hervor – auch hochpreisige Artikel oder Produkt-Bundles haben zum Black Friday hohes Potenzial. Exklusive VIP-Deals, limitierte Bundles oder Upgrade-Angebote sprechen zahlungskräftige Segmente gezielt an. Nutzen Sie auch Cross-Selling, um zusätzliche Verkäufe über die E-Mail-Kommunikation zu generieren: „Kunden, die X kauften, interessieren sich auch für Y“.
5. Kaufgründe zum Black Friday

Die meisten Käuferinnen und Käufer gehen am Black Friday mit einem klaren Plan vor. 82 % nutzen die Gelegenheit, um frühzeitig Weihnachtsgeschenke zu günstigen Preisen zu sichern². Damit ist der Black Friday für viele nicht nur ein Schnäppchentag, sondern auch der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft.
Weitere 77 % kaufen gezielt Produkte, die sie ohnehin benötigen². Die Top 3 Produktkategorien am Black Friday sind Elektronik (77 %), Mode (58 %) und Sportartikel (40 %)⁷. Dieses bewusste Konsumverhalten zeigt: Kund:innen suchen nicht einfach nach „irgendwelchen“ Rabatten, sondern nach echten Preisvorteilen bei für sie relevanten Produkten.
Nutzen Sie Storytelling! Setzen Sie auf emotionale Betreffzeilen wie „Mach Deinen Liebsten eine Freude – zum halben Preis“ oder „Sich selbst beschenken – ohne schlechtes Gewissen“. Personalisierte Geschenktipps und „Für Dich ausgewählt“-Inhalte steigern die Klickrate.
6. Online first: Wo die Kunden shoppen
Black Friday ist digital. 58 % der Konsumentinnen und Konsumenten kaufen ausschließlich online, weitere 36 % sowohl online als auch offline. Nur 7 % setzen allein auf den stationären Handel⁷.

Tipp fürs Black-Friday-Marketing:
Ihre E-Mails sind häufig der erste Touchpoint. Optimieren Sie daher:
- Betreffzeilen für eine höhere Öffnungsrate
- Ladegeschwindigkeit Ihrer Landingpages
- Personalisierte Inhalte (z. B. zuletzt angesehene Produkte)
Wenn Sie neben einem Onlineshop auch ein stationäres Ladengeschäft betreiben, können Sie durch geschickt kommunizierte “Nur vor Ort”-Angebote Ihre Kundschaft gezielt ins Geschäft locken. Segmentieren Sie Ihre Empfängerliste nach Wohnort, um nur diejenigen zu erreichen, für die das lokale Angebot in Frage kommt.
7. Vertrauen und Fairness genauso wichtig wie Angebote
Neben günstigen Angeboten (91 %) sind für Konsumentinnen und Konsumenten auch Vertrauen (95 %) und faire Lieferbedingungen (90 %) entscheidend. 61 % achten beim Black Friday auch auf Nachhaltigkeit².

Kommunizieren Sie transparent: Versandoptionen, Rückgaberechte und Serviceversprechen sollten klar und früh sichtbar sein. Nachhaltige Angebote, klimaneutrale Lieferung oder Spendenaktionen können zusätzliche Anreize schaffen.
Fazit: E-Mail-Marketing ist der Umsatztreiber am Black Friday
Black Friday ist längst mehr als nur einer von vielen Verkaufstagen im Marketingkalender. Wer seine Zielgruppen kennt, Inhalte klug plant und datenbasiert arbeitet, kann am Black Friday seine Umsätze gezielt steigern und zugleich Kundenbindung aufbauen.
Ihre To-dos für ein erfolgreiches Black-Friday-Marketing:
- Zielgruppensegmentierung nach Alter, Verhalten und Interessen
- Rechtzeitiger Start ab Anfang November
- Mobile-Optimierung von Mails und Landingpages
- Personalisierte Produktempfehlungen und Geschenktipps für Weihnachten
- Klare USPs und Transparenz zu Rabatten und Versand
- Reminder-, Warenkorb- und Follow-up-Mails automatisieren
Nutzen Sie die große Bekanntheit und Relevanz von Black Friday für Ihr E-Mail-Marketing – und machen Sie Ihren Posteingang zum Schaufenster für Umsatz.
Probieren Sie auch weniger bekannte Aktionstage wie den Singles’ Day aus. Hier ist die Konkurrenz noch nicht so stark und Sie können mit einer ersten, kleineren Aktion in den Jahresendverkauf starten.
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Quellen:
- einzelhandel.de (2024)
- idealo (2024)
- mydealz.de (2019)
- blackweek.global (2020)
- Bitkom-Studie (2021)
- pwc.de (2024)
- blackfriday.de (2024)
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