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So profitieren Sie als Non-Profit Organisation vom E-Mail Marketing

Lesezeit 7 min.

NPOs verändern die Welt, unterstützen wertvolle Projekte, helfen Menschen und erreichen viel Gutes. Ja, sie sind engagierte Weltverbesserer, die viel Energie, Zeit und Leidenschaft in ihre Arbeit stecken. NPOs leisten in unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag. In unserem heutigen Beitrag erfahren Sie, wie Non-Profit Organisationen mit Hilfe von E-Mail-Marketing noch mehr erreichen und verändern können.

Wie wir wissen, haben Non-Profit Organisationen in den meisten Fällen geringe personelle und finanzielle Ressourcen und es stehen immer weniger staatliche Mittel zur Verfügung. Zudem wächst auch die Konkurrenz um Spendengelder. Wie können sie dennoch erfolgreich sein? Eine wichtige Rolle spielt da sicherlich ein strategisches E-Mail-Marketing. „Aber ist Marketing nicht Werbung und somit Manipulation?“, fragt sich vielleicht der eine oder andere.

Formulieren wir es mal so: E-Mail-Marketing ist ein hervorragendes sowie effizientes Kommunikationsinstrument, quasi Ihr Sprachrohr – um Ihre Zielgruppe zu engagieren, zu informieren und aufzuklären. Vielen NPOs mangelt es ja bekanntlich an Ressourcen wie Zeit, Geld und Personal. Um Ihre Ziele und Ihre Zielgruppe erfolgreich zu erreichen, gibt es kaum ein geeigneteres und effizienteres Kommunikationstool für Ihr Unternehmen.

 

Ihre Vorteile mit E-Mail-Marketing

Sie sparen nicht nur (Print)Kosten und Zeit, weil die E-Mail-Erstellung ganz einfach ist, Sie stärken Ihr Image und bauen eine emotionale Bindung zu Ihren Abonnenten auf. Mit nur einem Klick haben Sie die Möglichkeit zu inspirieren, zu verbinden und Spenden zu generieren. Und wenn Sie alles richtig machen, können Sie Ihren Newsletter mit ein wenig Planung und Strategie dauerhaft in ein effektives Kommunikationsmittel verwandeln.

Bevor Sie mit Ihrem E-Mail-Marketing durchstarten, empfehlen wir Ihnen folgende Punkte für sich zu klären.

Was möchten Sie mit Ihrem E-Mail-Marketing erreichen?

Ihr Newsletter ist Ihr wichtigstes Kommunikationsinstrument in Ihrem Marketing-Mix. Doch bevor Sie loslegen und ziellos Ihre Newsletter-Kampagne umsetzen, überlegen Sie vorab, was Sie mit Ihrem Newsletter erreichen möchten.

    •  Möchten Sie das Image der Organisation stärken und Ihre Markenbekanntheit vergrößern?
    • Ist es Ihr Ziel, für ein bestimmtes Projekt ehrenamtliche Mitarbeiter zu akquirieren?
    • Oder haben Sie vor, die Anzahl der Newsletter-Abonnenten zu erhöhen?
    • Ihr Ziel könnte auch sein, Ihre Spendeneinnahmen langfristig zu stabilisieren
      oder zu erhöhen.
    • Vielleicht ist es Ihr Wunsch, die Bindung Ihrer Spender und Unterstützer aufzubauen?

 

Diese Ziele sind hier nur grob definiert. Je klarer Sie Ihre Ziele formulieren, desto eher können Sie entscheiden, welche Maßnahmen Sie treffen müssen, um diese zu erreichen. Hilfreich kann z.B. die SMARTe Zieldefinition sein. SMART steht für spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und messbar.

Beispiel:

Sie möchten ein Kinderheim in Indien bauen und benötigen Spenden.

Spezifisch:
Was ist das Ziel und wie möchte ich es erreichen?
Spendeneinnahmen mit Hilfe von E-Mail-Marketing über die Summe X für den Bau eines Kinderheims in Indien generieren.
Messbar:
Woran erkennt man, dass man das Ziel erreicht hat?
Die von Ihnen benötigte Summe X ist auf dem Spendenkonto X eingegangen.
Akzeptiert:
Steht das Team bzw. stehen die Beteiligten hinter der Entscheidung?
Das Team ist mit der von Ihnen genannten Summe einverstanden.
Realistisch:
Haben Sie genügend Ressourcen, um das Ziel in der festgelegten Zeit zu erreichen?
Haben Sie genügend Markenbekanntheit, Spender und Abonnenten um diese Summe bis zum Tag X zu generieren?
Terminierbar: Klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht werden soll.
Die benötigte Summe soll bis Mitte des Jahres 2021 auf das Spendenkonto X eingegangen sein.

 

Wen möchten Sie mit Ihrem E-Mail Marketing erreichen?

Als Non-Profit Unternehmen ist es nicht immer sinnvoll, die breite Masse anzusprechen. Neben dem Ziel empfiehlt es sich, eine für Sie klar definierte Zielgruppe zu haben. Kennen Sie Ihre Zielgruppe? Was interessiert Ihre Zielgruppe und was braucht Ihre Zielgruppe? Spreche ich mit meinem Newsletter Spender, Unterstützer oder Ehrenamtliche an? Das kann auch mal variieren. Machen Sie sich hierzu ein paar Notizen. Wer könnte sich für Ihr Thema, das Projekt oder für Ihre Organisation interessieren? Wenn Sie Spender für Ihr Kinderheimprojekt ansprechen möchten, macht es evtl. wenig Sinn, Unterstützer von Umweltschutzthemen anzusprechen. Erst wenn Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe kennen, können Sie ihre Bedürfnisse befriedigen und entsprechend Ihren Newsletter sowie Ihre Themen und Geschichten vorbereiten. Auch die passende Bildauswahl gehört dazu. Bieten Sie Ihren Abonnenten einen Mehrwert.

Um Unterstützung bitten:

Beispiel (links)
Hier wird das Bild eines Mädchens gezeigt, dem wirklich geholfen wurde. Im Newsletter wird genauer beschrieben, was für sie erreicht werden konnte. Der Spender wird durch das positive Beispiel darin bestätigt etwas Gutes mit seiner Spende zu tun. Der Leser erfährt auch den Namen des Mädchens, was die Geschichte zudem persönlicher macht.

Beispiel (rechts)
In diesem Beispiel wird der Newsletter zu Weihnachten an mögliche Spender verschickt. Eine Zeit, in der viele Abonnenten sehr spendierfreudig sind. Auffällig: Der kurze Text macht neugierig. Der Leser wird mit großer Wahrscheinlichkeit den CTA Button anklicken. Auch in diesem Beispiel schauen einem lachende Gesichter entgegen.

Danke sagen oder auf dem Laufenden halten:

Beispiel (links)
Es braucht nicht viele Worte, um Danke zu sagen. Mit einem ehrlichen Dankeschön bauen Sie eine Beziehung zum Spender auf. Auch das Bild sagt mehr als tausend Worte. Auffällig: Hier wird nicht um weitere Spenden oder Unterstützung gebeten. Es bleibt bei einem schlichten Dankeschön, was den Newsletter auch authentisch macht.

Beispiel (rechts)
Spender freuen sich, wenn sie sehen, was mit ihren Spenden erreicht wurde. Es reichen oft schon ein paar Zahlen und informative Fakten, um Ihre Unterstützer auf dem Laufenden zu halten. Und mit einem emotionalen sowie authentischem Bild unterstreichen Sie, wie glücklich und dankbar die Menschen über die Hilfe sind.

 

Wie erstellen Sie einen ansprechenden und erfolgsversprechenden Newsletter?

Ob Umweltschutzorganisation, Bildungs- oder Gesundheits- oder Sozialwesen, Non-Profits haben ganz unterschiedliche Ziele und Zielgruppen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen.

1. Erzählen Sie Ihre eigene Geschichte!

Geschichten sind wichtig, um Ihre Leser emotional zu erreichen. Sie wollen ja kein Produkt zu einem Sonderpreis verkaufen, sondern ggf. ehrenamtliche Mitarbeiter für sich begeistern oder Abonnenten zum Spenden bewegen. Ganz einfach, weil sie überzeugt sind, dass Ihr Projekt oder Ihre Aktion etwas Gutes bewirkt und die Welt ein Stückchen verbessert. So bekommen Sie das Gefühl, Teil einer guten und wichtigen Sache zu sein.

Beispiel: Bau eines Kinderheims in Indien

Erzählen Sie Ihrer Zielgruppe, wie viele Kinder in Zukunft dort unterkommen werden und aus welchen Verhältnissen diese Kinder kommen. Schreiben Sie darüber, was Sie mit diesem Kinderheim für die Kinder erreichen wollen. Vielleicht haben Sie bereits ein ähnliches Projekt in der Vergangenheit realisiert. Dann erzählen Sie von Ihren bisherigen Erfolgen und Erfahrungen. Ihre Geschichte darf gerne emotional sein, doch bleiben Sie dabei authentisch und vertrauenswürdig. Fokussieren Sie sich auf eine Kernbotschaft.

 

2. Setzen Sie Bilder ein, die berühren und Ihre Leser ansprechen.

Wie die meisten von uns wissen, sind es oft Bilder die uns als Erstes ins Auge fallen und ansprechen. Dann erst wandert unser Blick zum Text. Gerade NPOs haben oft vielfältige Möglichkeiten Bilder einzusetzen, die Emotionen transportieren oder unterhaltsam informieren. Zeigen Sie Bilder, die Ihre Arbeit am besten beschreiben. Bilder haben eine Wirkungskraft, die oft unterschätzt wird. Auch diese gehören zum Storytelling und unterstreichen Ihre Worte.

  • Zeigen Sie Ihr Projekt und die Menschen, die daran arbeiten. Der Leser sieht dann mit eigenen Augen, was durch die Spenden und / oder durch die Hilfe der ehrenamtlichen Mitarbeit umgesetzt wird.
  • Lachende Gesichter transportieren ein gutes Gefühl. Traurige Gesichter erwecken zwar Mitleid, aber noch schöner ist es, wenn wir sehen, dass wir andere glücklich machen.
  • Wenn Sie darüber schreiben, dass Ihr Team von den Nachbarn bekocht wurde. Lassen Sie Ihre Leser ruhig dran teilnehmen.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Bilderauswahl und für die Bildbearbeitung. Falls Sie noch keine Erfahrung mit der Bildbearbeitung haben, fragen Sie jemanden, der sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie z.B. Lightroom oder Photoshop auskennt und Ihre Bilder optimiert.

3. Achten Sie auf einen übersichtlichen Aufbau auf starke Headlines.

Ihre Leser entscheiden innerhalb weniger Millisekunden ober sie Ihren Newsletter durchlesen möchten oder nicht. Eine nutzerfreundliche Gestaltung Ihres Newsletters ist deshalb sehr wichtig. Wer möchte schon in einem Labyrinth landen, in dem er sich erst zurechtfinden muss? Achten Sie zudem darauf, dass der Aufbau nicht endlos lang ausfällt.  Der Leser soll beim Runterscrollen nicht das Gefühl bekommen, eine digitale Papyrusrolle vor sich zu haben. Beim Layout hat sich deshalb ein kachelartiger, übersichtlicher Aufbau bewährt, bei dem unterschiedliche Text- und Bildelemente optimal voneinander abgegrenzt werden und dennoch eine Verbindung zueinander herstellen.

Gut platzierte Headlines sorgen zusätzlich für optische Trenner, verschaffen einen Überblick und machen neugierig auf den Fließtext. Geben Sie Ihren Abonnenten auch das Gefühl, Teil Ihres Projektes zu sein.

Wir haben Ihnen einen beispielhaften Aufbau eines informativen Newsletters vorbereitet. Natürlich lassen sich, dank unseres Drag & Drop Editors, ganz einfach weitere Elemente hinzufügen.

 

Fazit:

E-Mail-Marketing ist ein wichtiges, effizientes und kostengünstiges Kommunikationstool für NPOs. Zusätzlich bietet es Ihnen die Möglichkeit, regelmäßig, abwechslungsreich und kreativ mit Ihren Abonnenten zu kommunizieren.

Sorgen Sie mit Hilfe von E-Mail-Marketing dafür, dass potenzielle Spender, Unterstützer, Sponsoren und ehrenamtliche Mitarbeiter von Ihrer Arbeit und Ihren Zielen erfahren.
Und bewegen Sie diese mit emotionalen Themen, Geschichten sowie Bildern dazu, Teil Ihrer Organisation zu werden.

Gut zu wissen: Als Non-Profit-Organisation und Stifter-helfen Mitglied profitieren Sie von der bereitgestellten IT-Spende für die E-Mail-Marketing Software von CleverReach®.

Informieren Sie sich hier.

 


Morny Russell

Textjongleurin bei CleverReach® , bekennender Foodie, leidenschaftliche Foodfoto-Knipserin und Instagrammerin.