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Noch bessere Klickraten – 5 Tipps für Profis!

Lesezeit 3 min.

Ihre Zielgruppe ist definiert. Zustell- und Öffnungsrate sind in Ordnung, doch mit Ihrer Klickrate, auch CTR (click through rate) genannt, sind Sie noch nicht zufrieden? Hier kommen unsere fünf entscheidenden Pro-Tipps zur Optimierung Ihrer CTR:

Tipp 1: Call-To-Action-Buttons und Angebote reduzieren

Viele Shop-Betreiber setzen auf das Prinzip: „Viel bringt viel“ und bieten in einer Aktionsmail mehrere Produkte mit jeweils weiterführenden Kauf-Buttons an. Sie wollen dem Empfänger eine Auswahl bieten, damit für jeden etwas dabei ist. Eine zu große Vielfalt verwirrt jedoch eher und führt oft dazu, dass sich Empfänger für gar kein Produkt entscheiden.

Sinnvoller ist, Ihre Empfänger zu segmentieren und pro Empfängergruppe nur noch ausgewählte, genau auf sie zugeschnittene Produkte, anzubieten. Wie lohnend dies sein kann, zeigt dieses Beispiel:

  • Der US-Konzern Whirlpool steigerte seine CTR im E-Mail-Marketing um 42 Prozent, nachdem nur noch ein Call-To-Action-Button pro Aktionsmail eingesetzt wurde – dieser jedoch sehr plakativ.

Durch den exklusiven und deutlich erkennbaren Call-To-Action-Button sind Umwege oder Unklarheiten ausgeschlossen, der Empfänger genau, was als nächstes zu tun ist und wo er landet, um das Produkt zu kaufen. Vorbildlich nach dem AIDAModell

  • folgt nach der Aktivierung durch den Maileingang
  • dem geweckten Interesse durch den Betreff
  • sowie dem erzeugten Kaufwunsch (Desire) durch die Verkaufsargumente der Mail
  • der Auslöser der Kaufaktion durch den Call-To-Action-Button am Schluss!

Tipp 2: Vorteilsargumentation überprüfen

Schöne, emotionale Bilder setzen einen starken Kaufanreiz. Der Kopf möchte jedoch auch überzeugt werden – insbesondere bei anspruchsvollen oder hochpreisigen Produkten. Je teurer und langlebiger ein Produkt ist, desto umfassender möchte der Kunde informiert werden.

Eine starke Vorteilsargumentation ist hier entscheidend für die Klickraten.

  • Am besten fragen Sie Ihren Vertrieb oder Ihre Kunden direkt, welcher Produktvorteil den höchsten Kaufanreiz setzt. Dieses Argument ist Gold wert im Betreff der Aktionsmail.
  • Weitere Produkt-Highlights werden als schnell zu erfassende Bullet-Points direkt vor dem Call-To-Action-Button genannt. Hier ist weniger mehr: Nennen Sie maximal fünf weitere Produktvorteile.

Tipp 3: Neugierde wecken

Neugier ist das stärkste Motiv des Menschen. Lassen Sie sich etwas einfallen, das die Neugierde Ihrer Empfänger weckt.

  • Die Kunden Ihres Mode-Online-Shops sind gern auf dem Laufenden? Kündigen Sie in Ihrer Newsletter-Kampagne die „kommenden Farben der Saison“ an. Wie diese Farben aktuell am raffiniertesten kombiniert werden, verrät dann die Landingpage Ihres Shops.
  • Menschen schließen gern Wissenslücken. So auch, wenn Sie in Ihrer Mail etwas Kurioses behaupten, wie zum Beispiel: „Dieses Bügeleisen rettet Leben.“ Jetzt möchten Ihre Empfänger wissen, wie diese Lebensrettung aussieht? Schon sind Ihre Kunden am Haken – und kaufen das Bügeleisen mit dem Sensor, der die Stromzufuhr unterbricht, sobald es längere Zeit nicht bewegt wird.
  • Oder Sie bieten Ihren Kunden ein Gewinnspiel an. Was es zu gewinnen gibt, wird erst auf Ihrer Landing-Page verraten! Ein auffordernder Text „Meinen Aktions-Preis gewinnen“ führt mit dem Call-To-Action-Button direkt ins Spiel. Bei dieser Variante hebt sogar eine Kombination aus Neugier und Spieltrieb die Klickrate. Und eine herkömmliche Rabattaktion lässt sich spielerisch viel spannender an den Mann oder die Frau bringen.

Tipp 4: Referenzen nutzen

Menschen legen gern sozial anerkanntes Verhalten an den Tag. Das heißt sie handeln, wie es die Mehrheit vorlebt. Um dieses Phänomen für eine höhere Klickrate zu nutzen, ist es hilfreich, Angebote durch Statistiken oder Referenzen zu stützen.

So verkaufen sich Produkte, wie zum Beispiel Elektrogeräte, sehr gut mit folgenden Argumenten:

  • „76 % aller Kunden sind begeistert!“ oder „82 % aller Käufer setzten jetzt auf die XXXXX-Technik“. Derartige Statistiken haben eine hohe Wirkung auf Klickrate und Kaufverhalten.

Noch überzeugender ist die Überzeugung anderer: Überlassen Sie die Empfehlung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung Dritten. Lassen Sie Branchenexperten die besondere Qualität Ihres Angebots hervorheben, Prominente und Influencer davon schwärmen oder andere Kunden ihre positiven Erfahrungen teilen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Referenz authentisch ist.

Tipp 5: Einkaufsverhalten berücksichtigen

Sehr lohnend ist eine Analyse zum Kaufverhalten von Bestandskunden. Nicht jeder Kunde bestellt gleich. Gerade bei Verbrauchsgütern, wie zum Beispiel Kontaktlinsen oder Nahrungsergänzungsmitteln, legen sich einige einen Jahresvorrat an, andere bestellen vierteljährlich und wieder andere erst, wenn die Packung aufgebraucht ist.

  • Wer seine Kauferinnerung auf dieses Einkaufsverhalten der Kunden einstellt, kann die Klickrate um 25 Prozent steigern.

Extra-Tipp: Lassen Sie sich von Ihren Erfolgen inspirieren

Gehen Sie mit erfolgreichen Kampagnen in Serie: Analysieren Sie erfolgreiche E-Mail-Kampagnen und nutzen Sie sie als Vorlage für zukünftige Aktionen.

Für mehr Klicks, mehr Conversions, mehr Umsatz – Mehr! Mehr! Mehr!


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