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E-Mail-Listen supersizen mit Instagram und Pinterest

Lesezeit 12 min.

Adressgewinnung E-Mail Newsletter Teil 5

Soziale Medien bieten großartige Chancen, neue E-Mail-Abonnenten zu gewinnen. Dabei gibt es – je nach Art des Netzwerks – unterschiedliche Möglichkeiten, die eigene Adressdatenbank zu supersizen:

Mit Posts: Nutzen Sie Ihre Reichweite auf dem jeweiligen Portal, um mit spannenden Themen mehr Follower, Fans, Kunden – und natürlich Newsletter-Abonnenten – zu gewinnen.

Mit Anzeigen: Schalten Sie Werbung dank vielfältiger Targeting-Optionen günstig und treffsicher.

Mit Kommentaren: Tauschen Sie sich in Foren und Kommentaren mit anderen Usern aus, um auf Ihre Expertise aufmerksam zu machen, an interessanten Fachgesprächen teilzunehmen und wichtige Kontakte zu knüpfen.

An den Big Playern – YouTube und Facebook – führt kein Weg vorbei. Sie haben wir bereits in Teil 4 unserer Reihe „Adressgewinnnung E-Mail Newsletter“ ausführlich vorgestellt.

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Social Media - Ranking - CleverReach®
Screenshot und Quelle: Social Media Statistiken 2019 in Deutschland – Hootsuite

Die beiden Bildernetzwerke Instagram mit 33 % und Pinterest mit 21 % Marktanteil sind aufgrund ihrer spitzen Zielgruppen ebenfalls interessant. Überlegen Sie, welches Publikum Sie ansprechen möchten. Millennials und Frauen sind Ihr Ziel? Dann sind Sie bei den visuellen Plattformen Instagram und Pinterest genau richtig.

Hier zu den Themen:

1. Supersizer Instagram

2. Supersizer Pinterest

 

Beide bedienen den Wunsch nach visuellen Inhalten: Überfliegen statt lesen ist hier die Devise. Bilder und Videos werden da immer wichtiger, denn sie sind leicht zu konsumieren.

Lesen Sie, was diese Netzwerke auszeichnet, auf welche Zielgruppen Sie dort treffen und wie Sie Fans, Follower, Kunden und Newsletter-Abonnenten gewinnen.

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1. Supersizer Instagram

Instagram, das Foto-, Foto-Story- und Video-Netzwerk, hat weltweit 1 Milliarde aktive Nutzer im Monat; 500 Millionen nutzen Instagram sogar täglich. 33 % aller deutschen Internetnutzer haben ein Instagram-Profil. Das sind 15 Millionen User! Beeindruckend? Hier ein paar weitere Zahlen zu dem Bilder-Netzwerk:

  • Es gibt 25 Millionen Marken-Accounts auf Instagram
  • 80 % der Nutzer folgen einer Marke
  • 60 % entdecken neue Produkte auf Instagram
  • Das Engagement mit Marken ist 10-mal höher als auf Facebook, 54-mal höher als auf Pinterest und 84-mal höher als auf Twitter
  • 71 % der Nutzer sind unter 35 Jahren
  • 63 % loggen sich täglich ein

Instagram ist das Netzwerk, über das Marken ein junges Publikum mit hohem Engagement erreichen. Zwar gibt es mittlerweile eine Desktop-Anwendung, meist wird Instagram aber als App auf dem Smartphone genutzt. Täglich werden 95 Millionen Posts geteilt und 3,5 Milliarden Likes vergeben. Dabei sind die Inhalte, also Bilder und Videos, überwiegend selbst erstellt – und selbst bearbeitet. Zu diesem Zweck beinhaltet die App eigene Bildbearbeitungs-Tools. Instagram ist besonders beliebt bei Influencern und dadurch sind Produktplatzierungen häufiger zu finden als auf anderen Social Media Portalen.

 

Wie jung ist Instagram?

Die letzten offiziellen Nutzerzahlen für Instagram Deutschland wurden im August 2017 veröffentlicht. Statista.com hat im Juli 2019 folgende Nutzergruppen für Instagram weltweit definiert:

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram - Alter der Nutzer - CleverReach®
Quelle: Statista.com
  • 71,2 % aller Instagramer sind jünger als 35 Jahre
  • 34 % sind zwischen 25 und 34 Jahren
  • 65 % sind zwischen 18 und 34 Jahren

Auf Instagram erreichen Sie Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger. Frauen und Männer sind gleich stark vertreten. Erst ab 35 Jahren sind Frauen etwas häufiger anzutreffen.

Sie möchten Millennials, also junge Erwachsene der Jahrgänge 1981 bis 1998, für Ihre Marke, Ihre Produkte und Ihren Newsletter begeistern? Dann ist Instagram Ihr Netzwerk.

 

Wie erreichen Sie die Millennials?

Auf Instagram gewinnen Sie mit visuellen Inhalten – Fotos, Foto-Stories und Videos – Kunden und Newsletter-Abonnenten. Zuvor brauchen Sie jedoch eine Community an Fans und Followern.

Insta-Community aufbauen in 6 Schritten:

Schritt 1 – Legen Sie einen Business-Account an! Der Business-Account von Instagram bietet die Möglichkeit, Ihr Profil mit Ihrer Webseite zu verlinken, Anzeigen zu schalten sowie Instagram Insights zu nutzen. Instagram Insights ist das Analyse-Tool von Instagram. Es zeichnet zu jedem Post die Reichweite, Impressions und das Engagement auf. Welche Posts erfolgreich sind, ist sofort ersichtlich. Gewinnen Sie von Post zu Post mehr Treffsicherheit, was den Geschmack Ihrer Profilbesucher anbelangt.

Schritt 2 – Posten Sie regelmäßig – am besten täglich oder zumindest einmal proWoche. Posten Sie, auch wenn Sie anfangs nur Wenige erreichen. Interessiert sich jemand für Ihr Profil, sollten originelle Posts das Interesse stärken. Zumindest soweit, dass der Interessent zum Follower wird. ACHTUNG! Instagram-Posts erlauben keine klickbaren Links! Diese sind nur in (bezahlten) Ads möglich. Wer mit einem normalen Post auf weiterführende Inhalte aufmerksam machen möchte, der sollte der entsprechenden Landingpage eine einprägsame URL geben.

Schritt 3 – Nutzen Sie # (Hashtags) – sie dienen der Kategorisierung und helfen Usern, nach Lieblingsthemen zu suchen. Wenn Sie einen Online-Shop für Gartenprodukte haben, dann posten Sie attraktive Fotos Ihrer Blumentöpfe unter dem Hashtag #Blumentopf. Sucht nun ein Instagramer nach #Blumentopf, wird er Ihr Bild angezeigt bekommen. Zusätzlich können Sie  Hashtag-Kampagnen als erweitertes Schaufenster nutzen. Gewinnen Sie auf die Weise Entdecker und Follower.

Schritt 4 – Folgen Sie den Followern Ihrer Wettbewerber. Haben Konkurrenten bereits gut funktionierende Accounts mit etlichen Followern, dann folgen Sie deren Followern. Liken und kommentieren Sie deren Posts. Interesse stößt sehr häufig auf Gegeninteresse!

Schritt 5 – Fahren Sie spannende Aktionen – und adaptieren Sie Ihre Newsletter-Aktion für Instagram. Nutzen Sie Titelbanner, Posts und Hashtag-Kampagnen zur Verbreitung. Verlinken Sie Ihren Account mit der entsprechenden Landingpage. Attraktive Aktionen gewinnen Follower und Abonnenten. Nivea fordert zum Beispiel auf, unter #NIVEALiebe eigene Nivea-Momente zu posten:

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Beispiel Nivea - CleverReach®
Screenshot: Header von nivea_de bei Instagram, erstellt Herbst 2019.

Die Aktion hat 4.933 Beiträge generiert. Instagramer identifizieren sich gern mit Marken.

Foto-Wettbewerbe, bei denen es Preise zu gewinnen gibt, bilden einen noch höheren Anreiz, Marken-Momente, -Liebe oder -Statements zu posten. Auch exklusive Gutschein-Codes erreichen viel und Viele.

Schritt 6 – Interagieren Sie mit Ihren Followern. In Zeiten, in denen die Automatisierung immer weiter fortschreitet, zählt persönliches Interesse umso mehr. Lassen Sie Fragen nicht unbeantwortet. Nutzen Sie Kritik als Anregung und bleiben Sie immer höflich und informativ.

 

Sie haben sich Schritt für Schritt eine Community aufgebaut? Follower, die bereits jetzt zu Kunden und Markenfans geworden sind? Suchen Sie den direkten Kontakt über Ihre Aktions-Newsletter. Schließlich sind Sie auf einem Social Media-Portal nicht der Hausherr, in Ihrem Newsletter hingegen schon.

 

4 Tipps, Fans und Follower als Newsletter-Abonnenten gewinnen:

Viele Fans und Follower auf Instagram sind großartig – Newsletter-Abonnenten sind aber noch besser! Denn Sie haben keinen Einfluss darauf, wie viele Ihrer Follower tatsächlich Ihren Post im Newsfeed angezeigt bekommen. Ihren Newsletter bekommen Ihre Abonnenten jedoch ganz sicher in ihr Postfach zugestellt! Mit diesen Tipps machen Sie Fans zu Newsletter-Abonnenten:

Tipp 1 – Achten Sie auf Qualität und Originalität! Fahren Sie außergewöhnliche Aktionen. Überraschen Sie Ihre Zielgruppe mit originellen und relevanten Posts. Begeistern Sie mit Ideen, die Ihre Wettbewerber nicht haben und Ihre Zielgruppe mitnimmt. Dabei muss die Bildqualität stimmen! Instagramer sind ein geschultes und entsprechend anspruchsvolles Publikum.

Tipp 2 – Nutzen Sie die Caption, das ist die Bildbeschreibung. Instagramer legen ihr Augenmerk auf Bilder, aber der Text löst das Engagement aus. Fördern Sie dieses Engagement: Fragen Sie nach Meinungen! Geben Sie Handlungsaufforderungen! Zeigen Sie Haltung wie hier zum Beispiel glanzundnatur:

Screenshot: Beispiel für Instagram Post mit inspirierendem Text von glanzundnatur

Ohne die Bildbeschreibung wäre dieser Post nicht halb so motivierend.

 

Tipp 3 – Geben Sie Followern einen Grund, sich für Ihr Newsletter-Abonnement einzuschreiben. Ob Gutschein-Codes, ein kostenloser Download, Experten-Tipps, die Club-Mitgliedschaft inklusive attraktiver Rabatte oder der Hinweis: „Keine Sonderaktion, keinen Sale und kein Event mehr verpassen!“ – Incentives und die Angst, etwas zu verpassen, gewinnen Newsletter-Abonnenten.

Tipp 4 – Schalten Sie Anzeigen, die Lust auf Ihre Produkte, Ihre Marke, Ihren Shop und Ihr Newsletter-Abonnement machen. Instagram bietet Nutzern eines Business-Profils hierfür viele Anzeigen-Optionen:

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E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Photo Ads - CleverReach®
Beispiel für Photo Ads gesehen auf business.instagram.com

 

 

 

Photo Ads – bestehen aus einem Bild – quadratisch oder Querformat – und einem Link, der zur entsprechenden Landingpage führt.

 

 

 

 

 

 

 

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E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Story Ads - CleverReach®
Beispiel für Story Ads gesehen auf business.instagram.com

 

 

 

Story Ads – setzen sich aus mehreren Bildern zusammen und interagieren mit dem Betrachter. Wie im Shop können Farben und Größe eines Produkts ausgesucht werden, bevor der Kauf-Button geklickt wird.

 

 

 

 

 

 

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Carousel Ads – sind Photo Ads, die ebenfalls aus mehreren Bildern und/oder Videos bestehen. Betrachter können sie durch Wischen ansehen. Ein Produkt kann von mehreren Seiten präsentiert werden oder verschiedene Produkte einer Kategorie können gezeigt werden.
E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Caroussel Ads 1 - CleverReach®E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Caroussel Ads 2 - CleverReach®E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Caroussel Ads 3 - CleverReach®

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel für Carousel Ads gesehen auf business.instagram.com

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Video Ads – sind mit akustischen, optischen und bewegten Elementen angereicherte Photo Ads, die bis zu 60 Sekunden lang sein dürfen. Die Bilder müssen jedoch quadratisch oder im Querformat integriert werden.

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E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Instagram Collection Ads - CleverReach®
Beispiel für Collection Ads gesehen auf business.instagram.com

 

 

Collection Ads – bieten Usern visuelle Anregungen mit mehreren Bildern auf einem Blick. Damit machen Sie es Nutzern leicht, sich für ein Produkt oder ein Abonnement zu entscheiden.

 

Wie wäre es mit einem Jahresüberblick Ihrer Aktions-Newsletter?

 

 

 

 

 

 

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Explore Ads – sind Feed-Anzeigen, auf die Ihre Zielgruppe stößt, wenn sie im Explore-Modus nach Inhalten sucht.

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Als Teil des Facebook-Konzerns bietet Instagram dieselben Möglichkeiten wie Facebook, Zielgruppen nach präzisen Targeting-Optionen wie Geschlecht, Alter, Standort, Demographie, Interessen und Verhaltensweisen zu bestimmen. Sie können aber auch Instagram beauftragen, Personen zu filtern, die Ihren Followern ähneln. Die Zielgruppenbestimmung erfolgt dann automatisch.

Schalten Sie Anzeigen für bestehende Follower oder Instagramer, die im Explore-Modus Ihre Produkte, Ihre Services, Ihre Marke und Ihre Newsletter-Themen entdecken sollen. Anders als in Posts können in Ads Links gesetzt werden. Dabei können Sie Ads speziell kreieren oder auf bereits erfolgreiche Posts zurückgreifen und sie mit Call-to-Action-Buttons verlinken. Instagram Insights verrät Ihnen, welche Posts sich dafür eignen.

TIPP: Auf business.instagram.com/advertising?locale=de_DE bringt Sie Instagram Schritt für Schritt auf den Weg zur erfolgreichen Anzeige.

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2. Supersizer Pinterest

Wie bei Instagram stehen bei Pinterest visuelle Inhalte – Bilder und Videos – im Fokus. Anders als bei Instagram werden aber weniger eigene Bilder hochgeladen, sondern „Funde“ von anderen Webseiten. Pinterest ist ein virtuelles Lesezeichen-Tool mit dem Focus auf dem Sammeln und Speichern von visuell ansprechenden Web-Inhalten. Wem ein Bild oder ein Beitrag im WWW gefällt, der pinnt das Fundstück an seine virtuelle Pinwand. Nutzer können aber nicht nur einzelne Beiträge pinnen und repinnen, sondern auch die Boards anderer Pinterest-Nutzer erkunden und deren „Schätze“ an eigene Boards heften. Pinterest sieht sich als Inspirations-Netzwerk, als „Maschine für visuelle Entdecker“, und hat weltweit über 300 Millionen aktive Nutzer im Monat.

 

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Pinterest - CleverReach®
Quelle: Pinterest

Pinterest ist in den ersten beiden Quartalen 2019 um 30 % gewachsen. Außerhalb der USA kommt das Portal sogar auf ein Wachstum von 38 %, denn über 50 % der aktiven Nutzer sind keine US-Amerikaner. In Deutschland haben 21 % von 80 Millionen Internetnutzern1 ein Pinterest-Profil.

85 % der Pinterest-Nutzer nutzen das Portal mobil. Gepinnt werden 4 Millionen Inhalte jeden Monat.

63 % aller aktiven Nutzer entdecken Produkte und Marken auf Pinterest. 73 % aller Pins stammen von Unternehmen. Pinterest ist die Shopping-Plattform und echter Traffic-Lieferant unter den sozialen Netzwerken!

Die Verlinkung von Pins und Webseiten klappt extrem gut. Pinterest-Nutzer, die sich für den Inhalt eines Pins interessieren, landen mit einem Klick im Shop. Obendrein sind Pins sehr langlebig! Ein durchschnittlicher Pin wird 11-mal gerepinnt. 80 % aller Pins sind Repins und ein Pin braucht 3,5 Monate, um 50 % seines Engagements zu erreichen. Das heißt, ein Pin hält sich im Schnitt 7 Monate auf dem Portal!

Die beliebtesten Pin-Kategorien sind DIY-Tipps, Rezepte und Einrichtungsideen. Auch Mode lässt sich auf Pinterest optimal vermarkten.

 

Wen treffen Sie auf Pinterest?

Laut Hootsuite – Stand Februar 20191 – treffen Sie auf Pinterest vorwiegend:

  • Millennials – die Jahrgänge 1981 bis 1998
    Frauen – manche Statistiken gehen von einem 80 %-Anteil aus
    34 % der Nutzer besitzen eine höhere Ausbildung – 10 % mehr als Online-User allgemein
    35 % verfügen über ein hohes Einkommen (75.000 $ im Jahr, USA)

Pinterest wird von einkommensstarken, jungen Frauen dominiert. Der Männeranteil nimmt jedoch zu. So beträgt das Wachstum bei Männern 70 % jährlich und bei Frauen 40 %.

Wie erreichen Sie die jungen Frauen?

Ihr Geschäftsmodell bedient feminine Themen – Mode, Einrichtung, Ernährung, Achtsamkeit, DIY-Tipps und mehr? Erarbeiten Sie sich eine große Community, gewinnen Sie Markenfans, Follower und Newsletter-Abonnenten, indem Sie folgende Tipps beachten.

10 Tipps für Ihren Pinterest-Erfolg!

Tipp 1: Legen Sie ein Business-Profil an! – Wie bei Instagram können Sie mit einem Business-Account Ihr Profil mit Ihrer Webseite verlinken, Anzeigen schalten und Pinterest Analytics nutzen.

Pinterest Analytics zeigt Ihnen, welche Pins bei Ihrer Zielgruppe ankommen. Veröffentlichen und pinnen Sie von Pin zu Pin attraktivere Inhalte – und vergessen Sie dabei nicht den Content-Teaser Ihres aktuellen Aktions-Newsletters inklusive Link zum Anmeldeformular.

Tipp 2: Qualität ist Pflicht! – Wie Instagram ist Pinterest eine visuelle Plattform. Um viele Klicks und Repins zu erhalten, ist es wichtig, ein ästhetisch ansprechendes Profil und entsprechende Pins und Pinnwände zu kreieren!

Achten Sie auf Bildqualität bei Pins, beim Logo und beim immer aktuellen Titelbanner mit dem Key-Visual zur Newsletter-Aktion. Gestalten Sie Ihre Pins einheitlich für ein ordentliches Erscheinungsbild Ihrer Pinnwände. Mit der Image-Software Canva.com können Sie auf vorgegebene Pinterest-Layouts zugreifen. Diese Layouts brauchen Sie nur noch mit eigenen Bildern, Texten und Ihrem Logo zu versehen.

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Pinterest und tollen Vorlagen - CleverReach®
Screenshot: Mit der Image-Software Canva.com können Sie auf vorgegebene Pinterest-Layouts zugreifen.

 

Tipp 3: Nutzen Sie Keywords – Pinterest ist nicht nur ein soziales Netzwerk, sondern auch eine große Suchmaschine. User suchen hier nach Ideen, Tipps und Produkten. Wenn die Suchbegriffe, die sie für ihre Suche eingeben, in Ihren Pins oder Ihrem Profil auftauchen, werden Sie gefunden!

Überlegen Sie daher gut, welche Keywords – Schlüsselworte – Ihre Pins, Ihr Profilname oder Ihre Profilbeschreibung enthalten sollten. Hier ein Beispiel für einen keywordoptimierten Profilnamen: Angie Gensler führt in Ihrem Namen die Keywords „Social Media“, „Pinterest Marketing“ und „Blogging Tips“…

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Pinterest und den richtigen Keywords - CleverReach®
Beispiel für einen keywordoptimiertes Pinterest-Profilnamen, gesehen bei Angie Gensler

… so ist sie als Expertin gut auffindbar.

Ferner schafft sie in ihrer Profilbeschreibung Anreize, ihre Seite zu besuchen und ihr E-Mail-Tutorial zu abonnieren, indem sie „365 Social Media Post Ideen“ verspricht!

Für Markenhersteller ist es nicht sinnvoll, den Profilnamen zu optimieren, aus den Produkt-Pins sollte hingegen schon das Beste herausgeholt werden. Finden Sie mit Pinterest Analytics heraus, mit welchem Text Ihre Produkte sowie die Themen Ihres Newsletters Reichweite entwickeln!

 

Tipp 4: Nutzen Sie Ihre Profilbeschreibung – um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Als Dienstleister möchten Sie Leser für Ihren Experten-Blog oder Newsletter gewinnen. Schaffen Sie Anreize wie Angie Gensler mit begehrten Ideen, Insights und Inspirationen.

 

Tipp 5: Pinnen und repinnen Sie! – was die Hashtags auf Instagram sind, sind öffentliche Boards auf Pinterest. Je erfolgreicher Ihre Repins auf den öffentlichen Boards sind, desto mehr Aufmerksamkeit und Follower gewinnen Ihr Profil und Ihre Pinnwände.

 

Tipp 6: Texten Sie ansprechend – mit unwiderstehlichen Catchlines. Stellen Sie Fragen, annoncieren Sie Lösungen, wecken Sie Neugier, wie es folgende Catchline vermag:

E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Pinterest und den richtigen Texten - CleverReach®
Screenshot: Beispiel für eine überzeugende Catchline, gesehen auf Pinterest

 

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Die Top 10 Zutaten eines gesunden Smoothies! Welche mögen das sein? Das funktioniert auch mit den „5 besten Übungen für einen straffen Bauch!“ oder den „3 Must-haves für Ihren Kleiderschrank!“

 

Spielen Sie mit den Worten Ihrer Pins, um eine echte Catchline zu formulieren – und vergessen Sie dabei die Keywords nicht!

 

 

 

 

 

Tipp 7: Richten Sie zu jedem Pin eine Landingpage ein – wenn Pinterest-User auf Ihrer Webseite landen, sollten sie genau bei dem Rezept, der DIY-Anleitung, der Einrichtungsidee beziehungsweise dem Artikel landen, der sie auf Pinterest interessiert hat. Machen Sie am besten bestehende Inhalte Ihres Shops, Blogs oder Ihrer Webseite zum Thema!

 

Tipp 8: Belohnen Sie Abonnenten – platzieren Sie auf der Landingpage zum Pin ein Anmeldeformular für Ihr Newsletter-Abonnement. Wenn potentielle Abonnenten durch einen Sofort-Rabatt, ein eKochbuch, ein DIY-Tutorial beziehungsweise eine andere passende Belohnung gelockt werden, gewinnen Sie Abonnenten, Fans und Kunden!

 

Tipp 9: Legen Sie Newsletter-Pinnwände an – Archivieren Sie die Newsletter-Titel eines Jahres auf einer Pinnwand. Damit geben Sie Profil-Besuchern die Möglichkeit, sich mit Ihren Newsletter-Themen vertraut zu machen. Die Webversion Ihres Newsletters kann automatisch mit Pinstamatic hinterlegt werden.

 

Tipp 10: Schalten Sie Pinterest Ads – oder „promoted Pins“. Wie bei Instagram bietet auch Pinterest hierzu etliche Optionen:

  • Promoted Pins sehen aus wie normale Pins, nur dass sie als „Anzeige“ gekennzeichnet werden und Sie dafür bezahlen, dass sie einer Ihrer Zielgruppen angezeigt werden.
  • Promoted Pins können von anderen Pinnern organisch geteilt werden. Das kostet Sie nichts extra. Es ist sozusagen kostenlose Werbung, die auch dann noch wirkt, wenn Ihre Kampagne nicht mehr läuft.
  • Wichtig! Im Gegensatz zu Facebook & Co. werden Promoted Pins nicht zu Werbezwecken kreiert. Promoten Sie Pins, die bereits erfolgreich waren auf öffentlichen Pinnwänden.
  • Promoted Karusell Pins bestehen aus bis zu fünf Bildern. Ihre Zielgruppe kann so ein Produkt oder mehrere Produkte einer Kategorie durch Wischen von allen Seiten kennenlernen.
  • Promoted Video Pins werden automatisch abgespielt, wenn sie im Feed eines Pinteresters erscheinen. Es gibt zwei Größen – Standard und Maxi: Videos im Standard-Format haben die gleiche Größe wie normale Pins. Videos im Maxi-Format nehmen den gesamten Feed ein.
E-Mail Newsletter Marketing: Adressen gewinnen mit Pinterest und promoted Video Pins - CleverReach®
Screenshot: Beispiele für Promoted Video Pins, gesehen auf keyperformance.de

Die Video-Dateien müssen direkt bei Pinterest hochgeladen werden. Es werden keine YouTube- oder Vimeo-Videos akzeptiert.

Video Pins sind viermal so aufmerksamkeitsstark wie normale Pins. Videos, die 30 bis 90 Sekunden lang sind, funktionieren dabei am besten. Bei Kampagnenzielen wie mehr Traffic und Conversion werden One Tap Video Ads empfohlen. Beim Tap auf das Video wird dann direkt die Ziel-URL geladen.

Anzeigen auf Pinterest zu schalten, hat Vorteile: Zum einen sind Promoted Pins nicht nur sehr günstig und treffsicher, sie haben zum anderen auch eine unschlagbare Langzeitwirkung. Im Gegensatz zu Facebook & Co. halten Promoted Pins durch die Möglichkeit des Repinnens bis zu 7 Monate.


Instagram und Pinterest: Überzeugende Inhalte gewinnen Newsletter Abonnenten

Gibt es DIE Methode, E-Mail Verteilerlisten mit Instagram und Pinterest zu supersizen?

Die Antwort ist leider nein; „ein Post fits all“ ist nicht möglich. Denn so ähnlich die Bilder-Netzwerke Instagram und Pinterest aufgrund ihrer visuellen Ausrichtung auf den ersten Blick erscheinen mögen, so unterschiedlich ist die jeweilige Ausrichtung:

 

  • Ästhetische und (scheinbar) private Bilder stehen bei Instagram im Fokus.
  • Inspiration und DIY-Tipps sind der Schwerpunkt bei Pinterest.

Entsprechend verschieden sind demzufolge die User der jeweiligen Netzwerke – und was sie auf der jeweiligen Plattform erwarten. Bedeutet das nun für Sie, Inhalte auf Biegen und Brechen an die jeweilige Plattform anzupassen?

Nicht unbedingt, zumal das oft nicht zufriedenstellend möglich ist. Es ist vielmehr nicht wirklich sinnvoll, auf beiden Portalen präsent zu sein, um hier Newsletter-Abonnenten anzulocken. Viel wichtiger ist, dass die jeweilige Ausrichtung der Social Media-Plattform zu Ihnen und Ihrem Geschäft passt. Ist das der Fall, dann sind passende Posts oder Pinnwände mühelos erstellt – und heizen den Wunsch nach „mehr“ und damit Newsletter-Abos ordentlich an.

 


Quellen:

1 https://blog.hootsuite.com/de/social-media-statistiken-2019-in-deutschland/


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Susanne Eberl

Online Redakteurin bei CleverReach®; liebt es, Tech-Themen verständlich zu erklären.