Mehrstufiges Bounce-Management

Die Bounce-Rate durch mehrstufiges Bounce-Management senken

screenshot: Wie wir bei CleverReach® die Bounce-Rate durch mehrstufiges Bouncemanagement wirksam (für Sie?) senken

Wie Sie die Bounce-Rate durch mehrstufiges Bounce-Management senken

1. Was misst die Bounce-Rate in Ihrem Mailing-Report?

Was misst die Bounce-Rate in Ihrem Mailing-Report?

Die Bounce-Rate ist eine wichtige Kennzahl im Newsletter-Marketing. Sie ist der prozentuale Anteil der unzustellbaren E-Mails bezogen auf die Gesamtzahl aller versendeten E-Mails. Ist die Zustellung eines Newsletters an eine E-Mail-Adresse nicht möglich, wird eine automatische Meldung ausgelöst. Bounces werden für jedes Mailing ermittelt und im jeweiligen Report ausgewiesen.
Dass ein gewisser Anteil an Adressen nicht erreichbar ist, ist ganz normal. Je größer der Verteiler ist, desto höher ist die Anzahl an Bounces. Die Bounce-Rate lässt direkte Rückschlüsse auf die Qualität des Verteilers zu. Bei einem selbst aufgebauten Adress-Verteiler sollte die Bounce-Rate bei maximal einem Prozent liegen. Liegt sie deutlich darüber, und das ist bereits bei mehr als drei Prozent der Fall, sollte dringend etwas dagegen unternommen werden.

Mit CleverReach® müssen Sie nicht selber aktiv werden: Wir unterstützen Sie mit unserem mehrstufigen Bouncemanagement, Ihre Listen dauerhaft frei von Bounces zu halten. So wird auch gleichzeititg Ihre Absender-Reputation geschützt. Weitere Infos finden Sie auch unter „automatisches Bouncemanagement“.

2. Unterschied Hard- und Softbounce

Bounce ist nicht gleich Bounce

 

Kann eine E-Mail bei Ihrem Newsletter-Versand nicht zugestellt werden, erhält unser System eine Fehlermeldung. Darin wird unterschieden, ob der Bounce nur momentan oder dauerhaft auftritt. Je nachdem wird in Soft- und Hardbounce unterschieden:

  • Ein Softbounce entsteht, wenn eine Adresse temporär nicht erreichbar ist, etwa bei einem übervollen Postfach oder einer Abwesenheitsnotiz.
  • Bei einem Hardbounce hingegen ist die Adresse permanent nicht erreichbar, weil die E-Mail-Adresse oder das Postfach nicht (mehr) existiert.

3. Warum Soft- und Hardbounces unterschiedlich behandelt werden

Je nach Bounce-Art werden Adressen unterschiedlich lange blockiert. Dies erledigt CleverReach® automatisch für Sie:

  • Softbounce
    Wird nach dem Zustellungsversuch für einen Monat gesperrt. Hier existiert die Adresse, aber es gibt dort ein Problem und dieser Fehler ist für den Bounce verantwortlich. Ist der Fehler behoben, wird eine erneute Zustellung erfolgreich sein.
  • Hardbounce
    Wird gleich nach dem Zustellungsversuch für ein Jahr gesperrt. Da die Adresse nicht existiert, wird eine erneute Zustellung denselben Fehler hervorrufen.

Möchten Sie Ihre Bounces einsehen? Das können Sie über die entsprechende Empfängergruppe, in dem Sie dort den Filter auf „Bounces“ setzen. Näheres dazu finden Sie hier. Die Bounce-Adressen sind in der Empfängerliste mit einem blauen Punkt markiert. Die Wieder-Freischaltung erfolgt automatisch nach Ablauf der jeweiligen Sperre.

Tipp:
löschen bzw. deaktivieren Sie die Adressen der Bounces, da ein Großteil vermutlich auch in der Zukunft nicht mehr angeschrieben werden kann

4. Mehrstufiges Bounce-Management: Ihre Vorteile

Welchen Nutzen bietet das mehrstufige Bouncemanagement?

Eine hohe Bounce-Rate hat negative Auswirkungen für Ihre Absender-Reputation. Viele fehlerhafte Adressen sind ein Kennzeichen von Spam-Versendern und manche Mail-Clients stufen Ihre Absende-Adresse bei dauerhaft hohen Bounce-Raten dann dementsprechend ein. In diesem Fall landen mehr Ihrer Newsletter in Spam-Ordnern, was sich negativ auf Ihre Zustellrate auswirkt.

In diesem Zusammenhang:

  • Softbounces – aufgrund temporärer Probleme nicht zugestellte E-Mails – haben lediglich Auswirkungen auf die Zustellrate. Aus diesem Grund wird bis zu dreimal versucht, den Newsletter zuzustellen.
  • Hardbounces – wirken sich, wie oben beschrieben, negativ auf Ihre Reputation als Versender aus. Spammer nutzen meist riesige Verteilerlisten, in denen sich viele nicht verifizierte und existente Adressen befinden, die sie trotz Bounce-Meldung immer wieder anschreiben. Um nicht als Spam-Versender eingestuft zu werden oder auf einer Schwarzen Liste zu landen, sperrt CleverReach® die entsprechenden Adressen von Hardbounces bereits nach dem ersten Versuch.

Zusammenfassung:
Durch die Unterscheidung in Soft- und Hardbounces werden also einerseits nur temporär nicht erreichbare Empfänger kurz gesperrt, erhalten dann aber wieder Ihren Newsletter, ungültige Adressen werden dagegen lang genug gesperrt, um Ihre Absender-Reputation zu schützen.

5. Tipps & Tricks

Nicht erschrecken: Bounces haben auch die Besten

Als Newsletter-Versender werden Sie sich fragen, wie es sein kann, dass Sie überhaupt Bounces in Ihrem Verteiler haben. Alle Ihre Empfänger haben sich doch über ein DOI (Double Opt-In)-Formular bei Ihnen eingetragen. Warum gibt es dann bei manchen Adressen plötzlich Fehlermeldungen? Die Gründe hierfür sind ganz einfach:

  • Softbounces entstehen durch temporäre Fehler an der Empfängeradresse. Hier liegt auf der Seite des Versenders gar kein Fehler vor, sondern der Empfänger hat Probleme mit seinem Postfach.
  • Eventuell ist einfach sein E-Mail-Postfach voll. Die jeweilige Größe variiert bei den verschiedenen Anbietern, auch die Speicherzeit unterscheidet sich. Ist der Speicherplatz vollständig belegt, werden keine E-Mails mehr zugestellt, bis der Empfänger wieder Platz geschaffen hat. Er muss entweder E-Mails löschen oder mehr Speicherkapazität einrichten.
  • Auch Abwesenheitsnotizen produzieren Softbounces.
  • Bei Hardbounces ist die E-Mail-Adresse nicht erreichbar, da sie gar nicht existiert. Doch wie kommen nicht vorhandene Adressen in Ihren Verteiler? Hierfür sind mehrere Gründe denkbar:
  • Der Empfänger hat sich bei der Newsletter-Anmeldung vertippt. Ein Buchstabendreher ist schnell passiert und sorgt für Unzustellbarkeit des Newsletters.
  • Das Gleiche kann auch einem Kundenbetreuer passieren, der die E-Mail-Adresse falsch ins CRM-System eingegeben hat und diese dann für den Newsletterversand genutzt werden (das Einverständnis des Empfängers natürlich vorausgesetzt). Falls die E-Mail-Adresse korrigiert wird, muss dies unbedingt auch im CRM erfolgen, ansonsten besteht die Gefahr, dass immer wieder die fehlerhafte Adresse importiert wird.
  • Und ein weiterer sehr häufiger Grund für einen Hardbounce ist, dass der Empfänger eine neue E-Mail-Adresse hat und die alte Adresse schlichtweg gelöscht wurde. Dies geschieht sehr häufig im B2B-Bereich, wenn Mitarbeiter von Firmen Newsletter abonniert hatten und es einen Personalwechsel gab. Meist werden E-Mail-Adressen von ehemaligen Mitarbeitern gelöscht und ein Versand an diese Adresse ergibt eine Fehlermeldung.