Empfängerlisten segmentieren

Segmentieren Sie Ihre Empfängerlisten, um Ihre Zielgruppe durch individuelle Filter zielgerecht anzusprechen

screenshot: Filtern (Segmentieren) Sie Ihre Empfängerliste, um Ihre Zielgruppe individuell anzusprechen

Einer für alle, alle für einen!

Das ist als Maxime der drei Musketiere sicherlich stark, im E-Mail-Marketing hingegen nicht wirklich ratsam.
Denn: Gerade bei großen Empfängerlisten ist es sinnvoll, Ihre Newsletter-Abonnenten nach bestimmten Kriterien zu filtern und in unterschiedliche Segmente einzuteilen. So können Sie für jedes Segment einen eigenen Newsletter aufsetzen und einzelne Empfängergruppen gezielter ansprechen.

Nicht alle einen, sondern clever segmentiert!

 

1. So funktioniert eine Segmentierung

So ist das Filtern schnell erledigt: Mit der Segmentierungs-Funktion in CleverReach®

Um Ihre Empfängergruppe durch Filtern in kleinere Untergruppen aufzuteilen, können Sie die Segmentierungs-Funktion in CleverReach® nutzen.

Bevor Sie anfangen zu segmentieren, überlegen Sie sich, nach welchen Kriterien Sie filtern möchten. Manche Daten können Sie beispielsweise im Zuge der Newsletter-Anmeldung abfragen, andere sind verhaltensbasiert, wie beispielsweise die Öffnungs- und Klickrate.

Beispiele für Segmentierungen:

  • Preferences/Interessensgebiete
    Fragen Sie in Ihrem Anmeldeformular Vorlieben für bestimmte von Ihnen angebotenen Themen ab und richten Sie Ihren Newsletter darauf aus.
  • Wohnort oder Postleitzahl
    Sie planen eine Aktion in einer bestimmten Region? Das interessiert Empfänger, die dort in der Nähe leben.
  • Soziodemographische Daten
    wie Alter, Geschlecht oder Familienstand. Das Geburtsdatum kann beispielsweise für Geburtstagsmails genutzt werden.
  • Interaktion/Klickverhalten
    Wer häufig Ihre Mails öffnet, Ihre Webseite besucht oder Ihre Inhalte auf Facebook teilt, ist stärker an Ihren Inhalten interessiert und kann entsprechend häufiger angeschrieben werden, als jemand, der selten bei Ihnen vorbeischaut.
  • Kaufverhalten
     Jeder Produktkauf liefert Ihnen Informationen. Manche Produkte werden einmalig gekauft und sollten dem Betreffenden daher nicht mehr als Angebot angeboten werden, aber vielleicht gibt es sinnvolle Ergänzungen dazu? An Verbrauchsgüter, wie beispielsweise Drucker-Toner, können Käufer dagegen regelmäßig erinnert werden.
  • Beruf oder Branche
    Nach beruflichen Kriterien zu filtern, bietet sich bei Kunden im B2B-Bereich an.

2. Segment anlegen

screenshot: Und so legen Sie ein Segment an

Um Ihre Angaben zu speichern, legen Sie entsprechende Datenfelder an. Sie können bei CleverReach® für jeden Ihrer Empfänger bis zu 45 Datenfelder definieren, mit denen Sie die Profilangaben nach Ihren Anforderungen erweitern und anpassen können. Mehr zur Erstellung der Datenfelder finden Sie hier.

Für die spätere Segmentierung ist es wichtig, dass Sie den jeweiligen Feldtyp angeben, damit Sie später beispielsweise etwaige Datums- und Zahlenfelder korrekt im System nutzen können.

Und so legen Sie ein Segment an:

  • gehen Sie zuerst auf die Empfängergruppe, die sie segmentieren möchten
  • dann auf „Segmente“
  • und anschließend auf „Segmente hinzufügen“.

Hier können Sie das gewünschte Segment nicht nur anlegen, sondern auch gleich entsprechende Bedingungen festlegen. Sie wählen beispielsweise alle Empfänger aus, die Sie in die Kategorie „Interessent“ eingeordnet haben.

3. Bedingungen festlegen

  • Über „Empfänger müssen“ geben Sie an, ob nur eine oder mehrere Bedingungen erfüllt werden müssen („Und-“ oder „Oder-Bedingung“).
  • „Eine Bedingung“: es muss lediglich eine Bedingung erfüllt sein.
  • „Alle Bedingungen“: es müssen alle nachfolgenden Bedingungen erfüllt sein. Ist nur eine Bedingung im Segment hinterlegt, ist diese Auswahl bedeutungslos.
  • Über den Schalter „Einfach“ bzw. „Experte“ können Sie die Segment-Funktion ergänzen, um noch erweiterte „Und-“ bzw. „Oder-Bedingungen“ zu hinterlegen.

4. Follow-Up-Segment anlegen

screenshot: So legen Sie ein Follow-Up-Segment an
  • Mit einem „Follow-Up-Segment“ filtern Sie Ihre Empfänger aufgrund der Aktivitäten nach bereits versendeten Mailings.
  • Beispielsweise können alle Empfänger segmentiert werden, die ein bestimmtes Mailing geöffnet haben. Die Segmente sind dynamisch und passen sich an geänderte Empfängerdaten an.

Hinweis: in diesem Fall darf die Datenschutzfunktion nicht aktiviert sein!

5. Segmentierungen = mehr Erfolg

screenshot: Holen Sie durch gezielte Ansprache Ihrer Empfänger das Optimum aus Ihrem Newsletter-Marketing heraus

Durch gezielte Ansprache Ihrer Empfänger das Optimum aus Ihrem Newsletter-Marketing herausholen:

  • Wenn Sie die spezifischen Interessen, das Kaufverhalten oder die soziodemografischen Daten Ihrer Empfänger identifizieren, können Sie Ihre Inhalte zielgerichteter an Ihre Abonnenten kommunizieren.
  • Erstellen Sie spezifische E-Mails für Ihre unterschiedlichen Zielgruppen und optimieren Sie so Ihr E-Mail-Marketing. Das bringt nicht nur Ihnen Vorteile, sondern auch Ihren Kunden. Anstatt mit allgemeinen Informationen überflutet zu werden, finden Ihre Empfänger das in Ihrem Newsletter, was sie wirklich interessiert.
  • Gleichzeitig lernen Sie dank der durch die Segmentierung gewonnenen Daten Ihre Kunden besser kennen und können dadurch Ihre Angebote noch besser auf sie zuschneiden. Beispielsweise stellen Sie fest, dass viele Ihrer Kunden Kinder haben. Daraufhin können Sie zielgerichteter Angebote für Familien in Ihre Kampagne aufnehmen.

Vorteil: gezielteres E-Mail-Marketing

screenshot: Eine Empfängergruppe – viele Segmente

Eine Empfängergruppe – viele Segmente

  • Filtern statt trennen lautet die Devise: Auch wenn es häufig sinnvoll ist, Empfänger nach Interesse, Klickverhalten und anderen Kriterien getrennt anzuschreiben, sollten Sie alle Ihre Empfänger zentral in einer einzigen Empfängergruppe verwalten. Die Filterung erfolgt durch die Segment-Funktion.
  • So können Sie die Kriterien für die Segmentierung von Newsletter zu Newsletter ändern und anpassen. Zum Beispiel können Sie für eine regionale Promotion nur alle in der Nähe Wohnenden anschreiben, zu einer Aktion zum Valentinstag erhalten hingegen nur alle männlichen Empfänger die E-Mail, unabhängig vom Wohnort.
  • Die Verwendung mehrerer Empfängergruppen ist nicht sinnvoll, da es keinen Daten-Abgleich zwischen verschiedenen Gruppen gibt. Meldet sich beispielsweise ein Empfänger von einer Gruppe ab, kann es sein, dass er erneut angeschrieben wird, da er in einer anderen Gruppe noch weiter aktiviert ist. Möchten Sie umgekehrt einen Empfänger aus einer Gruppe in einer anderen Gruppe verwenden, müssten Sie ihn in der/den anderen Gruppe(n) neu anlegen oder importieren.
  • Mehrere Empfängergruppen anzulegen ist nur sinnvoll, wenn Sie vollständig getrennte Empfängergruppen betreuen, beispielsweise als Agentur.

Gut zu wissen

  • Öffnungen und Klicks sagen bereits sehr viel über das Nutzerverhalten und Ihre Kunden aus. Um Ihre Empfänger noch besser kennenzulernen, verbinden Sie Ihre Daten mit zusätzlicher Analyse-Software.
  • So erhalten Sie zusätzliche Informationen über die direkte Reaktion auf Ihren Newsletter hinaus: die Verweildauer auf Ihrer Homepage, angesehene Produkte auf Ihrer Seite, Warenkörbe und vieles mehr.

Tipp: Lassen Sie den Datenschutz nicht außer Acht. Sichern Sie sich über einen mehrstufigen Anmeldeprozess ab, bei dem Sie die Einwilligung zur Nutzung dieser Daten abfragen.